Auf die Wölflingsstufe folgt die Pfadfinderstufe. Im Alter von 10 bis 11 Jahre kommen die Kinder in die Sippe. Eine Sippe besteht zu Beginn aus ca. 8 bis 10 Sipplingen und dem Sippenführer oder der Sippenführerin. Beim Übergang von der Meute zur Sippe wird natürlich darauf geachtet, dass geknüpfte Freundschaften nicht auseinander gehen.
Einmal im Monat finden die Truppstunden statt. Ein Trupp besteht aus zwei bis drei Sippen und einem Truppführer. Das Programm ist hier ganz ähnlich, wie in den Sippenstunden, nur bietet die größere Zahl von Sipplingen auch wiederum andere Gestaltungsmöglichkeiten der Truppstunde. In diesen Gruppenstunden können sich die Sippen schon ein wenig in der Vorbereitungszeit auf einen Sippenwettkampf messen. Es ist auch wichtig, dass die Gruppen untereinander in Kontakt bleiben, da sie sich sonst nur ein paar Mal im Jahr bei Stammesaktionen treffen.
Das besondere an der Sippenarbeit und der Pfadfinderei ist „learning by doing". Die Sipplinge lernen wie man Feuer ohne Streichhölzer entzündet und wie man im Wald haust, ohne Spuren zu hinterlassen. Und dies nicht aus Büchern, sondern indem sie es einfach ausprobieren. Natürlich geschieht dies alles unter den wachsamen Augen der Sippenführer und dem Truppführer. Und diese Dinge lernen die Sipplinge nicht für eine Prüfung, nein, sie lernen es, um es auf einer Fahrt oder einem Lager auch anzuwenden.
"Versuche, die Welt ein bisschen besser zurückzulassen, als du sie vorgefunden hast."
In der Sippe werden aber auch Freizeitaktivitäten unternommen wie Bowling, Paintball oder ein Besuch im Schwimmbad. Allerdings auch Aktionen wie „saubere Landschaft" oder Besuche in Altenheimen. Man lernt aber auch pfadfinderische Dinge wie Karten lesen, Erste Hilfe oder Knoten. Die Inhalte der Gruppenstunden werden dabei zum größten Teil von den Sippenführern gestaltet. Dabei kann man seiner Phantasie freien Lauf lassen und ganz verschiedene Themenbereiche abdecken. Von kochen, Geländespielen über basteln kann nahezu alles gemacht werden.
Höhepunkt im Sippenleben sind natürlich Fahrten und Lager. Auf kleinen Fahrten, die auch mal ein Wochenende dauern können, wird das gelernte in die Tat umgesetzt. Hier kann man nachts unterm freien Sternenhimmel schlafen, natürlich in der selbstgebauten Kohte oder Jurte. Auf den großen Fahrten geht's dann schon mal in Länder wie Schweden, Norwegen, Frankreich, Holland oder auch Italien. Und auch an den großen Pfingstlagern des Pfadfinderbund Boreas nehmen wir regelmäßig teil.
Jahrgang: Von 2012-2015
Sippenstunden: Freitags 18:30 - 20:30
Jahrgang: Von 2008-2010
Sippenstunden: selbstorganisiert
Jahrgang: Von 2005-2008
Sippenstunden: selbstorganisiert
Jahrgang: 2014
Sippenstunden: Dienstags 17:00-18:30
Jahrgang: Von 2012-2013
Sippenstunden: Freitag 15:30-17:00
Jahrgang: Von 2009-2011
Sippenstunden: Dienstags 17:00-18:30
Jahrgang: 2007
Sippenstunden: selbstorganisiert
Jahrgang: Von 2003-2005
Sippenstunden: selbstorganisiert